Ein Moment zum Durchatmen
Ein Alltag mit Kindern ist oft herausfordernd. Gerade wenn wir selbst erschöpft sind, fallen wir oft in alte Muster zurück, die wir eigentlich hinter uns lassen wollten. Und dann fehlt uns manchmal die Kraft, der Papa oder die Mama zu sein, die wir gerne wären. Für diese Momente soll unser Daily Reminder ein kleiner Anker sein, an dem man sich kurz festhalten kann. Für eine kurze Pause und ein paar Atemzüge. Und während dieser Atemzüge können die Sätze und Zeichnungen kleine Helferlein im Alltag sein, die dich an die Dinge erinnern können, die du vielleicht gerade aus den Augen verloren hast. Allen voran:
Du machst das richtig gut!
Was steckt hinter den Sätzen?
Auf dem Poster findest du 22 Sätze, die dich im Alltag mit Kindern begleiten können. Einige sind vielleicht sofort ganz klar. Andere sind vielleicht neu oder im ersten Moment auch unverständlich. Bei einigen spürst du vielleicht sogar einen Widerstand und den Wunsch, zu widersprechen. Deshalb haben wir für jeden Satz eine kleine Erklärung und ein paar Gedankenimpluse.
Klicke auf die Sätze, um mehr zu erfahren.
Manche Gefühlsstürme unserer Kinder überrollen uns geradezu. Vielleicht haben sie sich schon in einer kleinen grummeligen Welle angekündigt, vielleicht haben wir diese aber auch gar nicht bemerkt. Und plötzlich stürzt da ganz viel Gefühl über uns herein. Manchmal ist es eine unbändige Wut, manchmal eine ganz große Traurigkeit, manchmal aber auch ganz viel Freude und Überschwang.
Für uns Erwachsene sind diese großen Gefühle manchmal nur schwer zu auszuhalten. Weil wir das nicht gut kennen. Viele von uns durften als Kinder selber diese großen Gefühle nicht oder nur eingeschränkt ausleben. Sind wir dann mit diesen konfrontiert, weil unsere Kinder sie zeigen, fühlen wir uns überfordert. Viele Erwachsene neigen dann dazu, Kinder ablenken zu wollen. Weil sie sie vor den Gefühlen schützen wollen, weil es sie sich selbst an unangenehme Erfahrungen erinnern. Aber das müssen wir nicht. Diese Gefühle sind gut und wichtig.
Und gerade in den Momenten, in denen wir es schwer aushalten unsere Kinder in ihren großen Gefühlen zu sehen, wenn es schwer ist, weil es vielleicht schon der dritte Wutausbruch am Morgen war oder wir den Grund einfach nicht nachvollziehen können, hilft es sich die Welle vor Augen zu führen. Den das Gefühl hat sich aufgetürmt, wie eine große Welle. Aber genau so wird es auch wieder abebben und sich zurückziehen. Wir müssen es nur lassen.
Ein Nein des eigenen Kindes kann manchmal weh tun. Gerade wenn es sehr starke oder persönliche Worte dafür findet. "Papa soll weggehen." "Mama ist nicht meine Freundin." Auch wenn wir die Erwachsenen sind, fällt es uns manchmal schwer, diese Ablehnung nicht persönlich zu nehmen.
Dabei geht es in diesen Moment eigentlich nicht um uns, sondern um die Autonomie unseres Kindes. In diesem Moment, in dem es Nein zu uns sagt, sagt es Ja zu sich. Zieht eine Grenze. Entscheidet sich dafür, dass es in diesem Moment wichtiger ist, zu sich zu stehen, als das zu tun, was wir Erwachsenen uns wünschen. Und vielleicht können wir das in diesem Moment nicht nachvollziehen. Aber das müssen wir auch nicht. Und mal ehrlich: Eigentlich gehört dazu ganz schön viel Mut!
Häufig glauben wir, dass es nur darauf ankommt, dass wir uns um unser Kind kümmern. Und dabei vergessen wir, dass wir diese Aufgabe nur dann gut erfüllen können, wenn es uns auch selbst gut geht. Und manchmal bedeutet das vielleicht auch, dass wir uns einmal priorisieren, dass wir uns die Zeit zum Auftanken nehmen, um dann wieder mit mehr Kraft, Geduld und Ruhe unser Kind begleiten können.
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